Der Besuch ist nun auch wieder spontan möglich, die aktuellen Änderungen ermöglichen Ihnen einen Besuch ohne Nachweis und weitere Maßnahmen.
Trotz der Lockerungen empfehlen wir das Tragen einer FFP2-Maske.


 

WILLKOMMEN/ WELCOME / BIENVENIDOS

Unser Museum heißt Sie herzlich willkommen, unsere Museumswebsite wird traditionell in Deutsch gehalten, doch auch für unsere zweitsprachig englischen – sowohl als auch spanischen Gäste, gibt es eine kleine Übersetzung über die verschiedenen Museumsräume im Heimatmuseum.

Our museum welcomes you to our website, as our museum website is traditionally held in German, there will also be a small translation of the various museum rooms in the local history museum for our bilingual English and Spanish guests. Please be aware that our mother tongue is German and our English is approvable. We can assure you that we will try our best to have an English-speaking tour available for you as well.
English-brochure

Nuestro museo le da la bienvenida a nuestro sitio web, nuestro sitio web del museo se lleva a cabo tradicionalmente en alemán, pero también hay una pequeña traducción de las diversas salas del museo en el museo de historia local para nuestros huéspedes bilingües en inglés y español. Nuestra pequeña traducción ha sido realizada por un amigo español de habla nativa. Tenga en cuenta que nuestra lengua materna es el alemán y nuestro inglés es aceptable. Podemos asegurar que haremos todo lo posible para tener un tour en inglés disponible para usted también.
folleto-en-español

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Öffnungszeiten:

  • Montag von 09:00 bis 11:30 Uhr (für Schulen und Gruppen)
  • Mittwoch, Freitag und Sonntag von 16:00 bis 18:00 Uhr

Sonderführungen weiterhin nach Vereinbarung möglich: +43 664 4816117  /  +43 6452 4753

 

02/21 – Die Altenmarkter Heimatmuseen können nun auch spontan wieder besucht werden!

Aufgrund der aktuellen Lockerungen könnt ihr euch nun wieder viel spontaner für einen Besuch im Museum entscheiden. Ihr benötiget dafür nur eine FFP2-Maske und genug Zeit, um den Museumsbesuch bestmöglich genießen zu können.

Wir freuen uns auf euren Besuch,
euer Museumsteam

 

Heimatmuseum

Geschichte des Hauses

Vermutlich von einer frommen Bruderschaft gegründet, wird das „Bruderhaus“ zu Altenmarkt 1408 erstmals urkundlich erwähnt. Hier wurden Alte und Kranke aufgenommen. Sie übergaben Ihr Vermögen dem Haus und erhielten dafür lebenslanges Aufenthaltsrecht. Seit 1938 ist es im Gemeindebesitz und blieb bis 1970 das Altenheim. Im gleichen Jahr wurde dann das Bruderhaus zum Museum. Museumsgründer und erster Kustos war Kaspar Fritzenwallner. Nach dem Umbau 1998 unter Kustos Sepp Steger erfolgte die Umbenennung zum Hoamathaus.

Das Hoamathaus und die Frau

Das Altenmarkter Hoamathaus ist nicht nur ein Heimatmuseum, es möchte vor allem die geschichtliche Rolle der Frau in unserer Heimat bis in die 1960er Jahre hinein besonders beleuchten. Wie arbeiteten und lebten sie damals? Die Betreuung der Kranken und Armen in diesem Haus erfolgte über Jahrhunderte nur durch Frauen!

 

 

Anichhofstube

In einer Austragsstube  befand sich alles, was man zum einfachen Leben brauchte. Sobald der Hof von den jungen Bauersleuten, meistens dem ältesten Sohn mit seiner Frau, übernommen wurde, bekamen der Altbauer und die Bäuerin eine Austragsstube. Sie lebten und arbeiteten weiterhin auf dem Hof mit. Oft kümmerte sich die Altbäuerin alleine um die rasch anwachsende Kinderschar. Spannungen zwischen den Generationen blieben dabei nicht aus.

Rauchkuchl

Die Bäuerin war dafür verantwortlich, dass alle im Haus rechtzeitig und genügend zu essen hatten. Gekocht wurde in der Rauchkuchl an einer offenen Feuerstelle mit einem Rauchfang. Auf einem mittelgroßen Bauernhof mussten bis zu 25 Personen versorgt werden. Da es bis in die 1960er Jahre keine Kühl- und Gefrierschränke gab, wurden Lebensmittel mit Hilfe von Salz, Öl und Essig sowie durch Räuchern und Selchen konserviert.

 Schützen

Heute begleiten Marketenderinnen fesch herausgeputzt mit Hut, Tracht und Schnapsfass die Schützen auf diversen weltlichen und kirchlichen Festen. Historisch betrachtet folgten Sie dem frühneuzeitlichen Militär als Händlerinnen, verpflegten die Truppen und versorgten Sie medizinisch.

Perchten

Alle 4 Jahre verlassen die Altenmarkter Masken um den Dreikönigstag das Museum und werden als Teil des Pongauer Perchtenlaufs mit insgesamt 280 unterschiedlichen Figuren lebendig. Die „Schiachen“ und die „Schönen“ ziehen dabei lärmend mit dumpfem Glocken- und hellem Schellenklang durch den Ort. Auch heute noch ist laut alter Tradition den Frauen die aktive Teilnahme am Perchtenlauf untersagt.
Der alte Perchtenspruch lautet: „An Fried, an Reim und an Gsund“

Weißes Gold

Altenmarkt/Zauchensee hat sich in den letzten Jahrzehnten sehr stark verändert. War es bis in die 1960er Jahren noch ein einfacher Handwerker- und Bauernort, ist es heute eine beliebte und bekannte Winterdestination. Der Schnee – unser „Weißes Gold“ – brachte der Region großen touristischen und wirtschaftlichen Aufschwung. Weltbekannte Spitzensportler sind bei uns zu Hause. Bedeutsame Firmen haben bei uns ihre Produktionsstätten. Auch im Sommer kommen viele Gäste und genießen den Ort und die umliegende prächtige Bergwelt. Vor allem für die Frauen ergaben sich durch die Strukturveränderungen neue Berufsfelder im Gast- und Dienstleistungsgewerbe.

Grundner Krippe

Nach der Protestantenvertreibung um 1731/32 waren viele Häuser und Höfe verlassen. Ein Tiroler Weber kaufte das Grundner Haus und stellte im Winter anstelle des Webstuhles seine selbstgebaute „Grundner Krippe“ auf. Insgesamt 120 Figuren, davon 80 beweglich, zeigen die biblische Weihnachtsgeschichte und Szenen aus dem handwerklichen und bäuerlichen Leben.

Schulklasse

Schule bedeutete für viele Kinder eine Abwechslung vom harten Arbeitsalltag auf dem Bauernhof. Die Schulwege waren lang, aber auch lustig. Besonders im Winter schliefen manche Kinder vor Erschöpfung unter der Schulstunde einfach ein. Manche von ihnen hatten nämlich vor der Schule sogar schon die Stallarbeit hinter sich.

Altenmarkter Madonna

Die Aufgabe der Frau in der Kirche bestand hauptsächlich darin,  den Mesner zu unterstützen und sich um den Haushalt des Pfarrers zu kümmern. Sonn- und Feiertage waren eine willkommene Abwechslung im harten Arbeitsalltag. Der Besuch des Gottesdienstes war selbstverständlich, auch wenn der Fußmarsch oft mehrere Stunden dauerte. Die Kirche in Altenmarkt ist der Gottesmutter Maria geweiht. Besonders sehenswert ist die schöne Madonna, die seit 1393 in Altenmarkt ist und sich seit September 2014 wieder in der Pfarrkirche befindet.
Sie ist ein einzigartiges Kunstwerk in Europa!

Hebamme & Bader

Geburten waren immer eine Gefahr für Mutter und Kind. Eine Hebamme zu sein bedeutete, sich bei  Wind und Wetter auf den Weg zu einem entfernten Bergbauernhof zu machen und Geburten ohne fließendes Wasser und Elektrizität durchzuführen. Ein immerwährendes Wagnis, das mit dem Glücksgefühl, ein gesundes Kind auf die Welt gebracht zu haben, belohnt wurde.

Ein Bader, seines Zeichens Wundarzt und Geburtshelfer, versuchte, seinen Patientinnen und Patienten mit überliefertem und selbst angeeignetem Wissen medizinische Hilfe zu leisten.

Dirndl & Buam

Trachten und Uniformen spielten zu jeder Zeit eine besondere Rolle bei verschiedenen Anlässen, aber auch im täglichen Leben. So wie der Außtarock zur Hochzeit, so war auch das Dirndl im Alltag nicht wegzudenken. Dirndl und Uniform waren Ausdruck der Zugehörigkeit, aber auch Statussymbol.

 

2021: Vereine – Kitt der Ortsgemeinschaft

Eine Gemeinde ohne Vereine ist in unseren Regionen unvorstellbar! Das unverzichtbare Gemeinschaftsleben in einem Ort wäre auf ein Minimum reduziert. Gerade in den letzten Monaten der Pandemiezeit haben wir schmerzlich erleben müssen, wie still und trist das Ortsgeschehen ohne Vereinsleben geworden ist.

Mit dieser Sonderausstellung möchten wir daher die große Bedeutung unserer Vereine unterstreichen und ihre wertvolle Arbeit in Kurzform aufzeigen! Die Breite der Vereinsaufgaben bzw. die vielseitigen Tätigkeiten lassen sich am besten aus der eigenen Bezeichnung „VEREINE“ ableiten – die Vereine stehen ganzjährig für:

V ielfalt
E ngagement
R epräsentation
E hrenamt
I  nklusion
N achbarschaft
E hrensache

Bisherige Sonderausstellungen

2014:     Pongauer Tracht
2014:     Altenmarkter im 1. Weltkrieg
2015:     Holz ist Leben – Frauen gestalten es
2016:     Die Bändigung der Enns
2017:     Protestantenvertreibung 1731-1732 „Die große Auswanderung aus Altenmarkt/Pg.“
2019:     Zeitspuren – Wie *Hat sich Altenmarkt verändert?

 

 


Geschichte


 

Geschichte des Hauses

Zum Dechantshof im Eigentum der Pfarrgemeinde Altenmarkt gehörten Anfang des 20. Jahrhunderts ca. 140 Hektar Grundbesitz sowie ein großer Viehbestand. Die Tenne des Dechantshofes diente nicht nur als Viehstall, notwendiges Futter- und Lebensmittellager, sondern auch zum Unterstellen diverser landwirtschaftlicher Geräte. 1981 wurde die Tenne als Teil des Heimatmuseums eingegliedert und ist heute ein Schauraum für große landwirtschaftliche Geräte und Werkzeuge aus früherer Zeit.


Räume


Bäuerliche Geräte

In der Dechantshoftenne kann man viele Geräte aus früherer Zeit bestaunen. Ganz besondere Bedeutung haben hier ein Webstuhl, der noch funktionsfähig ist und eine alte Mühle. Viele Ausstellungsstücke beziehen sich auf das Handwerk (Schuster, Schneider, Wagner, Seiler…). Weiters kann man Gerätschaften der Flussverbauung und alte Ausrüstung der Feuerwehr besichtigen.

Holztransport

Die Holzarbeit unterlag dem Bauern und seinen Knechten und fiel an, wenn die Arbeit auf den Äckern, Feldern und Wiesen im Herbst dem Ende zuging. Das Holz wurde auf große Holzschlitten geladen. Diese wurden von Arbeitspferden, meistens Norikern, gezogen, vielfach aber auch von den Bauern selbst unter großen Gefahren beschwerlich ins Tal gebracht.

Schönperchten

Die Schönperchten symbolisieren mit ihren prächtigen Tafeln den Frühling und die Fruchtbarkeit. Sie können ganzjährig in der Dechantshoftenne besichtigt werden.

PREISE Erwachsene      Kinder    Erm. Preis     Erm. Kinder
Eintritt €   5,00 €   3,00 €   4,00 €   2,50
mit Tenne €   6,00 €   4,00 €   4,50 €   3,00
mit Tenne und Kirche €   7,00 €   5,00 €   5,00 €   3,50

Die Ermäßigung wird gewährt für Gruppen ab 10 Personen, für Inhaber des Salzburger Familienpasses und für Mitglieder der Salzburger Raiffeisenbanken. Für Kinder unter 6 Jahren ist der Eintritt frei!

 

Kustos   Franz Walchhofer
Das Team im Heimatmuseum – ©nadiajabliphotography

Heimathaus:

Dechantshoftenne: 

 

Brunnbauerngasse 1

Schattauergasse 2 – gegenüber Pfarrhof

Telefon   +43 6452 4753
Mobil   +43 664 915 20 60
E-Mail   heimatmuseum@altenmarkt.at

Franz Walchhofer,
Kustos

Stefanie Oberreiter,
Kustos-Stv.

Helga Sobota,
Kustos-Stv.

Achim Winter,
Museumsleitung