Hundehaufen bitte entsorgen!

Auch jetzt im Winter ist es wichtig die „Hundehäufchen“ zu entfernen und im Restmüll zu entsorgen. Egal, ob Ihr Hund in eine verschneite Wiese, auf der Langalaufloipe oder am Winterwanderweg sein Häufchen hinterlässt, bitte lassen Sie den Hundekot nicht liegen. Im Winter  Im gesamten Gemeindegebiet befinden sich zahlreiche Entsorgungsstationen für Hundekot. Dort können Sie sich jederzeit ein Sackerl mitnehmen, mit dem Sie dann den Hundekot aufheben können. Nutzen Sie diese und räumen Sie die „Hinterlassenschaften“ ihres Hundes weg.

Werfen Sie das Sackerl mit dem Hundekot dann bitte in einen Mistkübel !!!

Wir bitten auch alle Vermieter, ihre Gäste auf diese Pflichten hinzuweisen, da mit Beginn der Wintersaison immer wieder ein starker Anstieg der Verunreinigungen einhergeht!

Wir beobachten auch immer wieder, dass die vollen Sackerl am Wegrand liegen gelassen werden. Für die Bauern bedeutet das dann eine doppelte Belastung, da neben dem Hundekot auch noch die Plastiksackerl in der mühevoll erhaltenen Futterwiese ihrer Tiere bleiben.

Die Gassisackerl gehören auch nicht in den Biomüll, bitte nur im Restmüll entsorgen!


Warum die Leine Pflicht ist

Für ein friedliches Zusammenleben zwischen Hundehaltern und Nicht-Hundehaltern ist die Einhaltung einiger – recht einfacher – Regeln erforderlich.

In den vergangenen Jahren ist die Anzahl der angemeldeten Hunde in Altenmarkt enorm gestiegen. Menschen verbringen gerne Zeit mit den treuen Vierbeinern. Das ist gut so. Weniger gut ist es, wenn Hundehalter die Regeln nicht einhalten und somit Konflikte auslösen.

In der Gemeinde gibt es eine ortspolizeiliche Verordnung, die folgende zentrale Vorgabe beinhaltet:

Leinenpflicht

„Hunde müssen außerhalb von Gebäuden und eingefriedeten Grundflächen im gesamten Gemeindegebiet, auf für jedermann begehbaren öffentlichen Orten, an der Leine geführt werden.“ Wird dies nicht eingehalten, steht es jedermann frei, eine Anzeige gegen den Hundehalter bei der Gemeinde einzubringen. Diese veranlasst ein Verwaltungsstrafverfahren, der Hundehalter erhält eine Geldstrafe.

Entsorgung von Hundekot

Auch für die Entsorgung der Exkremente gibt es klare gesetzliche Vorgaben. Es ist also nicht nur eine moralische Untat, wenn man zulässt, dass sein Tier Gehwege, Parks oder landwirtschaftliche Flächen verschmutzt, sondern vor allem ein Gesetzesbruch.

Leider gibt es unter den Hundehaltern immer wieder welche, die sich nicht an die Regeln halten und denen die negativen Auswirkungen für ihre Umwelt offenbar egal sind. Landwirte weisen darauf hin, dass ihre Futterflächen stark an Qualität verlieren, wenn sie durch Hundekot verunreinigt werden. Parasiten (Neosporose) im Hundekot werden von unseren Kühen über die Nahrung aufgenommen und führen von Fruchtbarkeitsproblemen bis hin zu Totgeburten.

Meldepflicht

Im Gemeindegebiet gehaltene, über zwölf Wochen alte Hunde müssen vom Hundehalter der Marktgemeinde innerhalb einer Woche ab Haltung mit den folgenden Daten gemeldet werden.

Die Hundesteuer beträgt 60 Euro pro Jahr und Hund.

  • Name und Anschrift des Hundehalters;
  • Rasse, Farbe, Geschlecht und Alter des Hundes, ev. Rufname;
  • Name und Anschrift der Person, die den Hund zuletzt gehalten hat;
  • Die Kennzeichnungsnummer (Nr. des Chip-Implantats laut Tierschutzgesetz);
  • der erforderliche Sachkundenachweis gem. § 21 Sbg. Landes-Sicherheitsgesetz
  • Nachweis einer Haftpflichtversicherung

Rücksichtslos und ärgerlich sind Verunreinigungen der ansonsten bestens gepflegten Spazierwege und Wiesen durch Hundebesitzer, die es nicht für nötig halten, die Wege sauber zu halten.